Candelaria

Candelaria – Teneriffa

Candelaria hat ein ganz spezielles Flair. Wie in keinem anderen Ort des Archipels kommt der religiöse Glaube der Menschen hier auf ganz besonders ehrliche Weise zum Ausdruck. In seiner majestätischen Basilika mit den am Kirchplatz spalierstehenden, imposanten Guanchen-Bronzestatuen beherbergt der Ort die Schutzheilige der Kanaren, die Virgen de la Candelaria oder auch La Morenita, wie sie im Volksmund bezeichnet wird. Alljährlich am 15. August ist die Basilika Ziel Tausender Pilger, die sich im Morgengrauen (oder sogar früher) aus allen Teilen der Insel auf den Weg machen, um der Schutzheiligen ihre Ehre zu erweisen. ​

Im Südosten Teneriffas gelegen, erstreckt sich die Gemeinde Candelaria über eine Fläche von 49,18 km2 und hat ca. 26.134 Einwohner. Sie gehört zu den religiösen Zentren der Insel, seit Ureinwohner der Insel die Statue der Schutzheiligen der Kanaren, der Virgen de Candelaria, im Jahre 1392 gefunden hatten. Alljährlich kommen Tausende Pilger, angetrieben durch ihre Verehrung für die Virgen, zur Basilika Nuestra Señora de la Candelaria, auch wenn die ursprüngliche Statue während eines Unwetters im 19. Jh. verloren gegangen ist. Die Verbindung der Kultur der Guanchen mit der Kultur der Spanier, die nach der Eroberung Teneriffas eingeführt wurde, zeigt sich an den Baudenkmälern in Candelaria, insbesondere an den Bronzestatuen der Guanchen-Häuptlinge, die an der Plaza de la Patrona de Canarias stehen.

Höhlen und Naturstrände kennzeichnen die Umgebung von Candelaria. Hervorzuheben sind auch die Orte, die in besonderer Weise durch die Fischerei geprägt sind und eine großzügig angelegten Strandpromenade direkt am Meer. In seinen Restaurants kann man sich mit einem frisch zubereiteten Fischgericht und einem typischen Dessert stärken, um anschließend seinen Spaziergang durch die Straßen des Ortes fortzusetzen, wo es schöne Ecken und Winkel zu entdecken gibt. Darüber hinaus gibt es im Gemeindegebiet von Candelaria ein ausgedehntes Wanderwegenetz, auf dem man sich zu Fuß die ländlichen Gegenden in den mittleren Höhenlagen erschließen kann.

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