Fasnia

Fasnia – Teneriffa

Die im Süden gelegene Gemeinde Fasnia lohnt einen Besuch. Sie erstreckt sich von der Küste bis zum Berggipfel und besitzt kleine Schmuckstücke wie die Kapellen Nuestra Señora del Carmen, La Montaña oder San Joaquín. Letztere ist zwar schon halb verfallen, hat aber den typischen Charme einer Ruine.

Fasnia ist eine Gemeinde im Südosten Teneriffas und grenzt an Güímar, Arico und La Orotava. Obwohl ein Großteil der Landschaft aufgrund geringer Niederschläge ein wüstenhaftes Aussehen hat, gibt es in den höheren Lagen auch Pinienwälder, die nicht zuletzt durch den Einfluss der Passatwinde entstehen konnten. In den Schluchten Herques und Los Muertos hat man archäologische Fundstätten entdeckt. Einige Schriften aus dem 16. Jh. berichten bereits, dass Fasnia zu den Regionen gehört, in denen die Guanchen nach der Eroberung mit den Spaniern zusammenlebten. In Fasnia gibt es sehr viele Anbauflächen mit Weinreben, Blumen, Kartoffeln und Tomaten. An der Küste sind die Steilküste La Hondura, die zum Ort von wissenschaftlichen Interesse erklärt wurde, und Los Roques, eine Landschaft von einzigartiger Schönheit, hervorzuheben.

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